Springfever – diesen Begriff habe ich neulich im Radio gehört. Frühlingsfieber ist ziemlich das Gegenteil von der im Deutschen verbreiteten Frühjahrsmüdigkeit. Während wir Deutschen im Frühling also eher antriebslos und müde sind, strotzen die Menschen im angelsächsischen Sprachraum vor Energie. Und jetzt stellen Sie sich mal das Gesicht ihres englischsprachigen Gegenübers vor, wenn Sie erklären, dass Sie an „spring fatigue“ leiden…
Manche Dinge lassen sich nicht übersetzen. Die kommen in einer anderen Sprache nicht vor. Dahinter stehen andere kulturellen Traditionen, Sprachbesonderheiten oder einfach ein anderes Sprachverständnis. Das Springfever etwa kann auch noch bedeuten, dass jemand voller romantischer Gefühle ist, was unseren Frühlingsgefühlen dann wieder ähnelt. Aber auch hier lässt sich der Begriff nicht einfach übersetzen.
Dieses kleine Beispiel zeigt, dass das Kommunizieren in einer anderen Sprache so viel mehr ist, als einfach nur einen guten Wortschatz zu besitzen und zu übersetzen. Und genau das ist der Kern meiner Workshops zum Schreiben in Englisch. Schreiben in einer anderen Sprache bedeutet auch Denken in der anderen Sprache und die andere Sprache begreifen.
Deswegen geht es in meinen Workshops auch immer darum, die andere Sprache zu entschlüsseln. Dabei zeigt sich, dass es Dinge in meiner Sprache gibt, in der anderen aber nicht. Da reicht Übersetzen allein nicht aus, denn das kann zu allerlei Missverständnissen führen. Und „falsche Freunde“ gibt es schließlich überall. Was es mit denen auf sich hat, das erfahren Sie in meinen Workshops.